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Festzugs Gruppen

"Kinder spielen die Geschichte ihrer Stadt"

Unter diesem Motto steht unser Fest und damit auch der Festzug. Die Hauptgruppen unseres Umzuges stellen die verschiedenen Epochen unserer Stadtgeschichte dar:

 

Gruppe I – Frühzeit 9.-12. Jahrhundert

Berittene Fanfarenbläser

 

Guido Glado vom Hof mit fränkischen Kriegern

Die Stadtsage berichtet, dass um die Mitte des 9. Jahrhunderts ein fränkischer Edler mit dem Namen Guido Glado den Königshof Beuren erworben habe. Dessen Anfänge dürften auf den karolingerzeitlichen Landesausbau im heutigen Schwaben um die Mitte des 8. Jahrhunderts zurückzuführen sein.

Anna vom Hof in Kutsche mit Zofe

Anna vom Hof ist die legendenhafte Gründerin der im Jahre 1261 erstmals genannten „Sammlung der Schwestern im Maierhof“, einer Vereinigung von Beginen, aus der in den nachfolgenden Jahrhunderten
das heutige Kloster der Franziskanerinnen am Obstmarkt hervorging.

Gruppe II – Hochmittelalter 13. Jahrhundert

Gotische Mädchen mit Blumen

Töchter von Kaufbeurer Bürgern waren so gekleidet und durften, wenn die Stadt Kaufbeuren hohen Besuch erwartete, am Straßenrand stehen, winken und Blumen streuen.


Gotische Edeldamen, Trommler und Fanfarenbläser,
Kettenpanzer-Krieger


Konradin, König von Jerusalem und Sizilien, Herzog von Schwaben mit großem Gefolge

Der damals 12-jährige Konrad, Sohn des 1254 verstorbenen Stauferkönigs Konrad IV. und der Wittelsbacherin Elisabeth, weilte im Juli 1264 in der Umgebung Kaufbeurens. Sein Gefolge im Festzug gibt die Zeugenlisten zweier Schenkungsurkunden für die Klöster Salem und Steingaden wieder, die in diesen Tagen ausgefertigt wurden.

  • Bischof Eberhard II. von Konstanz aus dem Geschlechte der Truchsessen von Waldburg, Mitglied des Vormundschaftsrates
  • Fürstabt Ruprecht I. von Kempten
  • Abt Berthold von St. Gallen
  • ein Mönch des Klosters Salem
  • Herzog Ludwig II. von Bayern, gen. der Strenge, Bruder der Mutter Konradins und Mitglied des Vormundschaftsrates
  • Graf Berthold III. von Marstetten aus dem Geschlechte der Edlen von Neuffen-Weißenhorn, begleitete Konradin nach Italien
  • Graf Wolfrad von Veringen, Gründer von Kloster und Stadt Insy, begleitete Konradin nach Italien
  • der Edelfreie Albero III. von Bruckberg
  • der Edelfreie Heinrich II. von Seefeld
  • Volkmar II. von Kemnat, gen. der Weise, Erzieher Konradins
  • Marquard III. von Kemnat, Sohn Volkmars II.
  • Berthold der Ältere von Schiltberg, Marschall des Herzogtums Bayern
  • Hermann von Hegnenberg
  • Konrad von Wildenroth
  • Konrad von Haltenberg
  • Heinrich II. von Eisolzried
  • Swigger II. von Mindelberg
  • Adalbert von (Unter-)Dießen

Gefolge König Konradins

Schildträger mit den Wappenschilden der Begleiter des Königs,bewaffnetes Begleitpersonal

Stadtamman Otto von Leutkirch mit Vertretern der Kaufbeurer Geschlechter
um 1300

Die Herren von Leutkirch vertraten vier Generationen lang als Ammänner die Staufer und das Reich als Herren der um 1200 gegründeten Stadt. Unter ihnen entwickelte sich um 1300 die Ratsversammlung der meist ritterbürtigen Geschlechter.

Kaufbeurer Wochenmarkt um 1286 mit Musikanten und Gauklern

Die Gruppe erinnert an das „Große Privileg“ König Rudolfs vom 3. Februar 1286, in dem u.a. das Recht bestätigt wurde, wöchentlich einen Markt abhalten zu dürfen. Seither wurde an verschiedenen Plätzen der Stadt Markt gehalten: am Obstmarkt, am Salzmarkt, am Hafenmarkt und in der Marktstraße, der heutigen Kaiser-Max-Straße

Gruppe III – 15. / 16. Jahrhundert

Maximilian I. mit Gemahlin und großem Gefolge

Maximilian I., Sohn Kaiser Friedrichs III., seit 1486 Römischer König, seit 1508 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, hielt sich insgesamt vierzehnmal in Kaufbeuren auf.

Der Festzug gibt das Gefolge des Einzugs aus dem Jahre 1497 wieder, in welchem Maximilian an der Fronleichnamsprozession teilgenommen und einem Wettbewerb der Armbrustschützen beigewohnt hat.

  • Musikwagen
  • Reichsherold
  • Maximilian I. 
  • Herzog Albrecht IV. von Bayern, Schwager Maximilians
  • Kurfürst Friedrich III. von Sachsen, Gründer der Universität Wittenberg
  • Graf Eitel Friedrich II. von Hohenzollern, Kanzler des Kaisers, lebte von 1452-1512
  • Kunz von der Rosen, der in Kaufbeuren geborene „lustige“ Ratgeber

Prachtkarosse

  • Bianca Maria Sforza, Nichte Herzog Ludovicos, gen. il Moro, von Mailand, zweite Gemahlin Maximilians
  • Herzogin Kunigunde von Bayern, Schwester Maximilians, Gemahlin Herzog Albrechts IV. von Bayern
  • zwei Hofdamen

     
  • Kurfürst Johann Cicero von Hohenzollern, Markgraf von Brandenburg
  • Felix I. Graf von Werdenberg, Berater und Heerführer Maximiliansin den Niederländischen Kriegen
  • Ernst II. Graf von Mansfeld-Vorderort
  • Landgraf Johann VI. von Leuchtenberg
  • Hans von Landau zu Blumberg, Berater und Schatzmeister Maximilians, seit 1497 als Reichsschatzmeister zuständig für die Einhebung des Gemeinen Pfennigs
  • Abt Othmar von Irsee
  • Raimund Fugger, Kaufherr zu Augsburg
  • Konrad Fuchs von Ebenhofen
  • Jörg von Haimenhofen zu Burgberg, Inhaber der Reichspfandschaft Oberbeuren
  • Egloff von Riedheim zu Angelberg und Waal
  • Sigmund von Freiberg zu Eisenberg, verkauftte Maximilian im Jahre 1504 sein Anwesen zu Kaufbeuren
  • Georg von Frundsberg, Inhaber der Herrschaft Mindelheim, Heerführer Maximilians in Italien, „Vater der Landsknechte“
  • Jörg von Benzenau, Inhaber der Herrschaft Kemnat
  • Herr von Bern

Angehörige des Hofstaates und der königlichen Kanzlei

Ratsherren, Siegelmeister, Sekretäre, Pagen, Küchenpersonal, Hofnarr

Bürgermeister Jörg Spleyss und der Rat der Reichsstadt Kaufbeuren

 

Bürgerpaare der Renaissance

Die Kleidervorschriften erlaubten nur den Patriziern, den wohlhabenden Bürgern der Stadt, das Tragen kostbarer Kleidungsstücke. Als Kaufleute trieben die „reichen Bürger“ Handel mit der ganzen damals bekannten Welt. Vertreter ihres Standes nahmen bedeutende Stellungen in der Stadt ein, z. B. im Stadtrat.
Festwagen mit Daniel Hopfer Kaufbeurer Radierer und Graphiker (1470 –1536), gilt als Erfinder der  Radierkunst, mit Familie und Gesellen

Kaufbeurer Münzgruppe

  • Münzmeister Hans Apfelfelder mit Frau
  • Münz wardein und Stempelschneider
  • Münzgesellen
  • Pagen mit Nachbildungen Kaufbeurer Gold- und Silbermünzen

Im Jahr 1530 verlieh Kaiser Karl V. der Stadt Kaufbeuren das Recht, eigene Münzen zu prägen. Jede Münze musste auf der Vorderseite das Bildnis des Kaisers tragen, die Rückseite konnte frei gestaltet werden.

Gruppe IV

Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert

  • Musikwagen mit Jagdhornbläsern
  • Jagddamen mit Falke
  • Jagdherren
  • Jäger und Treiber
  • Beutewagen und Beutewild

Der Jagdzug erinnert an die große Jagdleidenschaft Kaiser Maximilians I. Der Kaiser sah in der Jagd nicht nur bloßes Vergnügen, sondern betrachtete die Jägerei vor allem als ein Mittel zur körperlichen Ertüchtigung und zur Erprobung persönlichen Mutes.

Gruppe V – Das Kaufbeuerer Handwerkerleben

In der Reichsstadt Kaufbeuren entwickelten sich seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert sechs Handwerkerzünfte und die aus den ritterbürtigen Geschlechtern zusammengesetzte Herrenzunft. Alle sieben besaßen eigene Versammlungsräume und Zunfthäuser.

Bürgerkinder

Die Söhne und Töchter der Kaufbeurer Handwerker (Gerber, Brauer, Schmiede, Weber u.v.a.) waren vor ca. 500 Jahren etwa so angezogen

Herrenzunft (Ratstube im Rathaus)
 

Weberzunft (Weberhaus Kaiser-Max-Straße 22)

umfasste u. a. die Handwerke der Weber, Tuchscherer, Färber und Modelstecher

Schmiedezunft (Zunfthaus Salzmarkt 14)

umfasste u. a. die Handwerke der Grobschmiede, Hufschmiede, Messerschmiede, Kesselschmiede, Schlosser, Spengler, Hafner, Schreiner und Wagner

Schuhmacherzunft (Zunfthaus Kaiser-Max-Straße 24)

umfasste u. a. die Handwerke der Schuster, Maurer, Drechsler, Kaminkehrer, Bierbrauer, Schäffler und Siebmacher; 1688 in Brauerzunft umbenannt

Metzgerzunft (Stadtmetzgerei und Zunfthaus westliche Ecke Ludwig und Sedanstraße)

umfasste u. a. die Handwerke der Metzger, Fischer, Bader, Sattler, Seiler, Gerber, Ziegelbrenner und Zimmerleute

Bäckerzunft (Zunfthaus östliche Ecke Ludwig- und Sedanstraße)

umfasste u. a. die Handwerke der Bäcker und der Müller

Kramerzunft (Zunfthaus Kaiser-Max-Straße 40)

umfasste u. a. die Kaufleute, die Handwerke der Schneider und der Kürschner, aber auch die Kunsthandwerker (Maler, Bildhauer, Altarbauer usw.)

Die gezeigten Kindergruppen stehen für die große wirtschaftliche Bedeutung der Zünfte und des Kaufbeurer Handwerkswesens am Ende des Mittelalters und in der frühen Neuzeit.

Weber mit Festwagen Brauer mit Festwagen
Bäcker mit Bäckereiprodukten Gerber mit Festwagen
Färber mit bunten Tüchern Metzger mit Wurstwaren
Schmiede mit Festwagen Maurer mit Festwagen „Cosmaskirche“
Schuster mit Werkzeug und Waren  
Gruppe VI – Schützen/Landsknechte

Armbrust- und Bogenschützen

Die Bürger der Städte bedienten sich gerne der Armbrüste oder Bogen, um die Überlegenheit der Ritter auszugleichen. Es kam häufig zur Gründung von sogenannten Schützengilden (=Schützenvereine) in den Städten.

Fahnenschwinger mit Wappenfahnen
 

Landsknechte des Schwäbischen Bundes

Im Jahre 1488 schlossen sich mehrere Bischöfe, Grafen und Rittergesellschaften auf Wunsch Kaiser Friedrichs III. mit dem Bund der schwäbischen Reichsstädte zum Schwäbischen Bund zusammen. Neben
Kaufbeuren gehörten noch weitere 21 Reichsstädte dem Bündnis an, das bis 1533 zum entscheidenden Herrschafts- und Ordnungsfaktor im Süden des Reiches wurde.

Im Bauernkrieg von 1525 erhoben sich die Allgäuer Bauern gegen ihre geistlichen und adeligen Herren, die schließlich die Kriegsknechte des Schwäbischen Bundes gegen die Aufständischen zu Hilfe riefen.

 

Gruppe VII – Barock

Fußtruppen der katholischen Liga

(kaiserliche Fußtruppen)

General von Horn

mit zwei Offizieren, schwedischen Landsknechten und Büchsenschützen mit Kanonen

Diese Truppen erinnern an die militärischen Besetzungen, unter denen die Kaufbeurer Bürger im  Dreißigjährigen Krieg (1618 –1648) schwer zu leiden hatten. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges für die Stadt Kauf beuren und ihre Bewohner waren schrecklich. 76 % der Bevölkerung war erschlagen, an Krankheiten gestorben oder vor den Schrecken des Krieges geflohen, die ausländischen Märkte für den Export von Tuch etc. waren unwiderbringlich verloren, die brachliegenden Äcker warfen keinen Ertrag ab.

Bürgermädchen mit Krug

Die Mädchen dieser Gruppe sind gekleidet wie Bürgermädchen des 16. und 17. Jahrhunderts. Sie erinnern mit ihren Krügen an die Zunft der Hafner, die u.a. Tongeschirr für den Haushalt herstellten (althochdeutsch: havan = Gefäß, Topf), das einmal im Monat am Hafenmarkt (der heute noch so heißt) zum Verkauf  angeboten wurde.

Bürgerpaare aus dem 17. Jahrhundert, angeführt von zwei Fähnrichen

So kleideten sich Handwerker und Kaufleute unserer Stadt in der Barockzeit. Diese Mode kam aus Spanien zu uns. Damit die Röcke der Frauen entsprechend weit abstehen, wird unter dem Kleid ein Drahtgestell, das Panier oder auch „Hühnerkorb” genannt, getragen.

Salzburger Exulanten

Diese Gruppe erinnert an die Vertriebenen aus Salzburg, die 1731 durch Kaufbeuren kamen. Der Salzburger Erzbischof Leopold Anton von Firmian stellte damals seine evangelischen Untertanen vor die Entscheidung, entweder den katholischen Glauben anzunehmen oder das Land zu verlassen. Daraufhin zogen ca. 21 000 Protestanten in  die Fremde. Am 27. Dezember 1731 wurden etwa 800 Männer, Frauen und Kinder in Kaufbeuren aufgenommen. Bis auf etwa 70 Personen wurden sie am 31. Dezember nach Augsburg, Kempten und Memmingen weitergebracht.


Maurerzunft mit Festwagen „Cosmaskirche”

Die Cosmaskirche, 1494 geweiht, erhielt im 17./18. Jahrhundert ihre heutige Gestalt. Wir sehen im Festzug einen Baumeister, einen Maurermeister, einen Architekten und einen Polier sowie eine Vielzahl von  Maurergesellen, Handlangern und Maurerfrauen.

Klosterfrauen mit Priorin
 

Crescentia-Wagen mit Anna Höß (1682 – 1744)

Darstellung des Klostergebäudes um ca. 1700.

 

Gruppe VIII - Rokoko 18.Jahrhundert

Bauernpaare aus dem 18. Jahrhundert in Sonntagstracht

Dieses Gewand trugen Bäuerinnen und Bauern im 18. Jahrhundert an Sonn- und Feiertagen zum  Kirchgang, zu Prozessionen, zur Wallfahrt, zu Hochzeiten und anderen festlichen Anlässen.

Bauernpaare des 18. Jahrhunderts in Werktagstracht mit Heuwagen

So wie hier zu sehen, kleideten sich die Bauern im 18. Jahrhundert in unserer Gegend für die tägliche Arbeit.

Allgäuer Bäuerinnen in Tracht
 

Sophie von La Roche (1730 – 1807) und Kaufbeurer Persönlichkeiten

Die in Kaufbeuren geborene Schriftstellerin Sophie von La Roche wird begleitet von drei Schwestern, ihrem Vater Dr. Georg Friedrich Gutermann, der Mutter Barbara Regina geb. Unold, sowie der Großmutter, Regina Katharina Heinzelmann, geb. von und zu Gutenberg.

Außerdem gehören zum Kreis der Familie La Roche der Rektor der Lateinschule und Pastor Jakob Brucker, der Dichter und Verleger Christian Wagenseil.

Bürgerliche Hochzeit

Hier wird eine bürgerliche Hochzeit aus der Zeit des Rokoko dargestellt, angeführt vom Hochzeitslader, der die Aufgabe hatte, die Gäste persönlich einzuladen. In der Kutsche sitzt das Brautpaar, es folgen die Eltern des Brautpaares, Brautjungfern, Dienerinnen und Diener.

 

Gruppe IX - 19. Jahrhundert

Kaufbeurer Bürgerwehr – Bürgerwehrkompanie – Bürgerwehr- Artillerie mit Kanone

In den Uniformen der Kaufbeurer Bürgerwehr:

  • Berittene Fähnriche
  • Pioniere
  • Trommlerkorps
  • Tänzelfest-Knabenkapelle


Im Jahr 1807 wurde für das ganze Königreich Bayern die Bürgerwehr eingeführt, die zum Schutz der  Bürger in der Stadt Wach- und Sicherheitsdienste leistete.

Damen und Herren der Biedermeierzeit

auf den Motivwagen „Kempter Tor” und „Blasiuskirche” sowie in historischen Kutschen und Landauern

Gruppe X - 20. Jahrhundert

Feuerwehrgruppe mit Uniformen von 1908


Nach einem Erlass des bayer. Feuerwehrausschusses wurden alle Ausrüstungen vereinheitlicht und  genormt. Die goldenen Messinghelme waren zum Teil noch bis ca. 1930/40 im Einsatz. Die historische, pferdegezogene Löschspritze stammt aus dem Jahr 1905 und kann im Feuerwehrmuseum ganzjährig  besichtigt werden.

Gruppe X - Schlussgruppe

„Guldigs Kaufbeure“

Pagen mit Modellen von markanten historischen Bauwerken der Stadt:

  • Pulverturm und Zwingerturm
  • Dreifaltigkeitskirche
  • Tanzhaus (Schranne)
  • Crescentia-Kloster
  • Fünfknopfturm und Blasius-Kirche
  • Spitaltor und Beggelesturm
  • Kempter Tor
  • Gerberturm
  • Spital z. Hl. Geist
  • Rennweger Tor
  • Dominikus-Kirche
  • St. Martins-Kirche
  • Altes Rathaus
  • Hasenfärbe

Buronia-Gruppe auf Festwagen

Im 19. Jahrhundert erdachten sich die Menschen Schutzgeister und Schutzpatrone für ganze Länder oder einzelne Orte. Zumeist handelte es sich dabei um weibliche Symbolfiguren. Für die Stadt Kaufbeuren
ist diese Figur die Gestalt der „Buronia”. Sie schöpft ihren Namen aus der alten Bezeichnung Kaufbeurens: Buron.

Festzugsweg

Damit Sie unseren Festzug auch wirklich genießen und sich den richtigen Standplatz aussuchen können, zeigen wir Ihnen hier den Festzugsweg als Karte (kann heruntergeladen werden).

Während der Haupttage am ersten Wochenende kommt es immer wieder zu Verkehrs-behinderungen und Straßensperrungen. Deshalb raten wir Ihnen, frühzeitig Ihren Wagen in einem der zentrumsnahen Parkhäuser abzustellen.